Die TUR-B - Sebsthilfegruppe Blasenkrebs Oberhausen

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Die TUR-B

Blasenkrebs > Behandlungen
TUR-B, transurethrale Resektion

Während des Eingriffs wird durch die Harnröhre ein Endoskop bis zur Blase eingeführt. Durch dieses wird ein biegsames optisches Gerät eingeführt und der Operateur wird die Innenwand der Blase nach krankhaften Veränderungen und Wucherungen untersuchen. Diese wird er oberflächlich, um das Urothel (Innenwand-Bindegewebe) der Blase nicht zu beschädigen, mit einer Elekroschlinge abtragen und zerkleinern. Zur feingeweblichen Untersuchung wird er Teile davon heraus nehmen.

Der Rest wird ausgespült. Ein Dreifachkatheter (drei Leitungen in einem Schlauch) wird dann an Stelle des Endoskopes in die Harnröhre eingeschoben. Ein kleiner Ballon hält ihn in der Blase fest. Eine Leitung ist zum Spülen vorgesehen, eine, um den Abfluss des Harns und der Spülflüssigkeit zu ermöglichen. Die dritte ist für den Ballon zuständig. Beim Herausnehmen des Katheters wird dort die Flüssigkeit im Ballon abgelassen. Den Katheter behält man solange, bis der Harn klar ist, bis keine Blutanteile mehr sichtbar sind.

Die Ableitung erfolgt bis dahin in einen Beutel. Je nachdem, wie lange der Katheter in der Harnröhre ist, wird man kurzzeitig inkontinent (kann man den Urin nicht halten), was aber meist nach ein, zwei Tagen erledigt ist.

Der Krankenhaus-Aufenthalt wird fünf bis sieben Tage nach einer TUR sein. Meist liegt das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung nach wenigen Tagen vor. Bis dahin wird ihr Arzt sich nicht festlegen, ob ihr Blasenkrebs harmlos ist, oder ob es sich um einen aggressiven Krebs handelt.

Quelle Film: Youtube.com

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